Kroatien
Handel, Gastronomie und Dienstleister nutzen Euro-Einführung für satte Preisaufschläge
Kroatiens Euro-Einführung zum 1. Januar werde keinen nennenswerten Preisschübe auslösen, hatten die Zagreber Würdenträger vor dem Jahreswechsel immer wieder versichert. Doch es mehren sich die empörten Klagen, dass Gastronomie und Einzelhandel den „Teuro“ für satte Preisaufschläge nutzen.
Kroatien kämpft derzeit mit unerwarteten Preiserhöhungen durch die Einführung des Euro Foto: Moritz Frankenberg/dpa
Erst wenige Tage bestimmt der Euro nun auch beim jüngsten EU-Mitglied Kroatien das Geschehen an Bankschaltern, Laden- und Kneipentheken. Doch seit dem Jahreswechsel löst Europas Einheitswährung im Adriastaat nicht nur routiniert klingende Kassen, sondern auch geharnischte Kundenproteste, Krisen- und Sondersitzungen aus. Der Grund: vor allem in der Gastronomie, doch auch im Einzelhandel und bei Dienstleistern nutzen gewitzte Geschäftemacher die Währungsumstellung für kräftige Preiserhöhungen.