WHO
Halb Europa könnte in acht Wochen mit Omikron infiziert sein
WHO-Regionaldirektor Hans Kluge hatte in seiner ersten Pressekonferenz des Jahres drei Botschaften. Eine richtete sich an Länder, in denen Omikron noch kaum vorkommt, eine an die Länder, wo die Variante dominiert – und eine an die Kinder.
Temperaturmessen am ersten Schultag in Spanien: Schulen sollten nicht geschlossen werden, sagt die WHO Foto: dpa/Isabel Infantes
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt unter Berufung auf eine Hochrechnung davor, dass sich in zwei Monaten schon über die Hälfte der Menschen in Europa mit Omikron infiziert haben könnten. Omikron stelle eine Flutwelle dar, die von West nach Ost über die europäische Region hinwegfege und zu dem Anstieg der Delta-Zahlen hinzukomme, den die Länder bis Ende 2021 erlebt hätten, sagte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge am Dienstag auf einer Online-Pressekonferenz in Kopenhagen.