Rumänien

Gypsycoin vom „König“: Auch Roma setzen auf die digitale Kryptowährung

Auch Roma setzen auf die digitale Kryptowährung. Rumäniens geschäftstüchtiger „Roma-König“ Daniel Cioaba hat in Sibiu (Hermannstadt) den „Gypsycoin“ lanciert. Der digitale Roma-Taler soll auch der Finanzierung von sozialen Projekten dienen.

Arbeiter auf einem Schrottplatz nahe Braila: Laut Angaben seiner Gründungsväter soll der Gypsycoin vor allem der Finanzierung sozialer Projekte dienen

Arbeiter auf einem Schrottplatz nahe Braila: Laut Angaben seiner Gründungsväter soll der Gypsycoin vor allem der Finanzierung sozialer Projekte dienen Foto: AFP/Daniel Mihailescu

In ganz Südosteuropa hat die größte Minderheit auf dem Balkan keinen leichten Stand: Auch in Rumänien sind es Armut, mangelhafte Ausbildung und die soziale Ausgrenzung, die den oft diskriminierten Roma zu schaffen machen. Doch Rumäniens sogenannter „Roma-König“ Daniel Cioaba will seine Volksgruppe nun mit einer neuen Kryptowährung in eine bessere digitale Zukunft führen. Ende Juli hat der Geschäftsmann und sozial bewegte Baptisten-Prediger in seiner Heimatstadt Sibiu den sogenannten „Gypsycoin“ lanciert: Der digitale Roma-Taler soll laut Angaben seiner Gründungsväter vor allem der Finanzierung sozialer Projekte dienen.

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