Nach Tod von Papst

Großherzog Henri und Premierminister Luc Frieden reisen am Samstag zum Begräbnis nach Rom

Großherzog Henri und Premier Frieden reisen zum Begräbnis von Papst Franziskus nach Rom – mit ihnen viele internationale Spitzenpolitiker. Andere bleiben aus politischen Gründen fern.

Zahlreiche Regierungschefs und Staatsoberhäupter werden bei dem Begräbnis anwesend sein

Zahlreiche Regierungschefs und Staatsoberhäupter werden bei dem Begräbnis anwesend sein Symbolfoto: Gustavo Garello/AP/dpa

Großherzog Henri und Premierminister Luc Frieden werden am Samstag dem Begräbnis von Papst Franziskus beiwohnen. Das bestätigt eine Sprecherin des Staatsministeriums dem Tageblatt auf Nachfrage. Damit werden aus Luxemburg Staatsoberhaupt und Regierungschef vertreten sein. Luc Frieden, der sich derzeit auf Arbeitsvisite in Japan befindet, wird direkt im Anschluss von dort nach Rom reisen. Der Großherzog wird das Begräbnis voraussichtlich mit seiner Gattin Maria Teresa besuchen. Eine offizielle Bestätigung des Hofes steht in dieser Frage noch aus.

Auch andere Regierungschefs und Staatsoberhäupter werden bei dem Begräbnis anwesend sein: Aus Deutschland reisen der geschäftsführende Kanzler Olaf Scholz und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier an, aus den USA wird Präsident Donald Trump erwartet, aus Kiew reist Präsident Selenskyj an. Das spanische Königspaar wird dem Pontifex ebenfalls die letzte Ehre erweisen.

Andere Staatsoberhäupter werden fehlen: Der russische Präsident Wladimir Putin wird dem Begräbnis nicht beiwohnen. Einer der Gründe dafür dürfte sein, dass gegen ihn ein internationaler Haftbefehl vorliegt, der in Italien vollstreckt werden könnte. (hat)

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