Deutschland
„Grenzkontrollen werden hochgefahren“ – Dobrindt will am Mittwoch Entscheidungen treffen
Der designierte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt macht Dampf. Direkt nach Amtsantritt will er die Grenzen stärker kontrollieren lassen und die Zahl der Zurückweisungen deutlich erhöhen. Das gefällt nicht jedem.
Grenzkontrollen an der A64 bei Trier, designierter Innenminister Dobrindt: Sicherheit des Landes „an erster Stelle Foto: Editpress/Tobias Senzig/AFP
Alexander Dobrindt ist bekannt für markige Worte, als Landesgruppenchef der CSU im Bundestag allemal. Nun wird Dobrindt Bundesinnenminister und die Erwartung an ihn sind in der Union vor allem hinsichtlich der Begrenzung der illegalen Migration groß. Am Sonntag ließ Dobrindt daher erneut wissen: Die ersten Entscheidungen würden bereits am Mittwoch getroffen, also mit seinem Amtsantritt. Grenzkontrollen würden hochgefahren und die Zahl der Zurückweisungen gesteigert, so der CSU-Mann in der Bild am Sonntag. Grenzschließungen werde es aber nicht geben. „Die Zahlen bei der illegalen Migration müssen runter“, sagte Dobrindt. Sein Vorgehen stößt nun auf ein geteiltes Echo.