Schadensersatzklage

Greenpeace soll US-Pipelinebetreiber hunderte Millionen Dollar zahlen

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace ist am Mittwoch von einem Gericht im US-Bundesstaat North Dakota zur Zahlung von mehreren hundert Millionen Dollar Schadenersatz an den Betreiber einer Ölpipeline verurteilt worden.

Französische Greenpeace-Aktivisten führen am 20. Februar eine Aktion zur Unterstützung von Greenpeace USA neben der Freiheitsstatue an der Pont de Grenelle in Paris durch. Energy Transfer, der Ölkonzern hinter der Dakota-Access-Pipeline, verklagt Greenpeace USA auf 300 Millionen US-Dollar.

Französische Greenpeace-Aktivisten führen am 20. Februar eine Aktion zur Unterstützung von Greenpeace USA neben der Freiheitsstatue an der Pont de Grenelle in Paris durch. Energy Transfer, der Ölkonzern hinter der Dakota-Access-Pipeline, verklagt Greenpeace USA auf 300 Millionen US-Dollar. Foto: Thibaut Moritz/AFP

Dem von der Nachrichtenagentur AFP eingesehenen Urteil zufolge belaufen sich die Zahlungen an Energy Transfer (ET) auf mehr als 660 Millionen Dollar (605 Millionen Euro). Greenpeace kündigte Berufung an. Der Pipeline-Betreiber hingegen begrüßte das Urteil und wies Vorwürfe zurück, er wolle mit dem Prozess die Meinungsfreiheit unterdrücken.

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