Ein Jahr nach Beginn der Krise
Gesundheitskrise in den USA wegen der Nutzung von E-Zigaretten ist nicht vorbei
Im Herbst stieg in den USA die Zahl der Toten in Zusammenhang mit E-Zigaretten rasant an. Experten waren besorgt, der Verkauf wurde beschränkt. Ein Jahr nach dem ersten Fall sinken die Zahlen, aber die Krise ist noch nicht vorbei - und trifft nun auf das Coronavirus.
Ein Mann raucht eine E-Zigarette. In den USA sind zahlreiche Menschen wegen der Nutzung von E-Zigaretten gestorben. Foto: Thalia Engel/dpa
Fast jede Woche musste die US-Gesundheitsbehörde CDC im vergangenen Herbst steigende Zahlen verkünden. Über den Sommer hinweg waren nur ein paar Dutzend Fälle bekannt geworden, bei denen Menschen wegen Gesundheitsschäden nach dem Gebrauch von E-Zigaretten ins Krankenhaus gekommen waren. Doch dann kletterten die Zahlen immer weiter nach oben und schließlich wurden Todesfälle bekannt. „Zutiefst besorgniserregend“ sei das alles, sagte CDC-Direktor Robert Redfield und US-Präsident Donald Trump bezeichnete das Vaping (Dampfen von E-Zigaretten) als „großes Problem“.