Santorini

Geophysiker hält starkes Erdbeben für wahrscheinlicher als Vulkanausbruch

Vulkanforscher Christian Hübscher beobachtet die Entwicklung auf Santorini genau. Neben Zahlen, Daten und Fakten ist für ihn vor allem die Angst der Inselbewohner ein Hinweis auf den Ernst der Lage.

Griechenland, Santorin: Rettungskräfte der Feuerwehr kommen am Flughafen der von Erdbeben getroffenen Insel an. 

Griechenland, Santorin: Rettungskräfte der Feuerwehr kommen am Flughafen der von Erdbeben getroffenen Insel an.  Foto: Petros Giannakouris/AP/dpa

International beraten Wissenschaftler über die Ursachen und mögliche weitere Entwicklung der Erdbebenserie auf der griechischen Insel Santorini. Geophysiker Christian Hübscher diskutiert mit – und kann bei seinem Job auch eine philosophische Seite erkennen: „Mit Vulkanen und Erdbeben ist es wie mit dem Leben: Man muss es vorwärts leben, kann es aber nur rückwärts verstehen“, sagt er in Anlehnung an Søren Kierkegaard. Hübscher leitet den Bereich Marine Geophysik an der Universität Hamburg und erforscht seit fast 20 Jahren in enger Zusammenarbeit mit griechischen Kollegen und Kolleginnen die Vulkane von Santorini.

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