Razzien in Deutschland

Generalbundesanwalt geht gegen mutmaßliche rechte Terrorgruppe vor

Planten mehrere Rechtsextreme Anschläge auf Politiker, Asylbewerber und Muslime? Für Festnahmen haben die Ermittler noch nicht genug in der Hand. Aber sie gehen mit Razzien gegen die Verdächtigen vor.

Herbert Reul (CDU), Innenminister in Nordrhein-Westfalen, gibt ein Statement im Landtag zu den Maßnahmen der Bundesanwaltschaft gegen Mitglieder einer möglichen rechtsterroristischen Vereinigung.

Herbert Reul (CDU), Innenminister in Nordrhein-Westfalen, gibt ein Statement im Landtag zu den Maßnahmen der Bundesanwaltschaft gegen Mitglieder einer möglichen rechtsterroristischen Vereinigung. Foto: Martin Gerten/dpa

Der Generalbundesanwalt ist mit Razzien in Rheinland-Pfalz und weiteren fünf Bundesländern gegen eine mutmaßliche rechtsterroristische Vereinigung vorgegangen. Im Zentrum der Ermittlungen stehen fünf namentlich bekannte Personen, wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe am Freitag mitteilte. Es gebe den Anfangsverdacht, dass sie sich zusammengeschlossen hätten, um Anschläge auf Politiker, Asylbewerber und Muslime zu begehen. Diese Idee sei aber noch nicht näher konkretisiert worden. Festnahmen gab es zunächst nicht. Nach dpa-Informationen wurde ein Objekt in  Rheinland-Pfalz durchsucht.

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