Folter in Belarus
Geflohene Aktivistin berichtet von „ständigem psychischen Terror“
Eine nach Litauen geflohene belarussische Aktivistin ist eigenen Angaben zufolge während der Inhaftierung in ihrer Heimat gefoltert worden. Sie habe „ständigen psychischen Terror“ erlebt, sagte die Aktivistin Palina Scharenda-Panasjuk am Montag vor Journalisten in Vilnius.
Mit der Unterdrückung der Opposition, Folter und Terror hält sich der belarussische Machthaber Alexander Lukashenko weiter im Amt Foto: Natalia Kolesnikova/AFP
Die 49-Jährige verbrachte wegen ihrer Teilnahme an den Massenprotesten gegen den belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko im Jahr 2020 vier Jahre und einen Monat in Haft, wie sie berichtete. Später gelang es ihr, nach Litauen zu fliehen, wo ihr Mann und ihre zwei Söhne seit ihrer Inhaftierung lebten.