Österreich

Galoppierende Inflation bringt Kampfgeist gegen territoriale Lieferbeschränkungen auf Trab

Noch stärker als Luxemburg ist Österreich von preistreibenden Lieferbeschränkungen betroffen, die Konsumenten kleinerer EU-Länder Milliarden kosten. Doch erst jetzt regt sich auch in Wien Widerstand dagegen.

Nicht nur wurde diese Schokolade nach einer Gewichtsreduzierung pro Tafel bei gleichbleibendem Preis als Mogelpackung entlarvt, der Mondelez-Konzern, dem die Marke gehört, kassiert wegen territorialer Lieferbeschränkungen in kleineren EU-Ländern zusätzlich

Nicht nur wurde diese Schokolade nach einer Gewichtsreduzierung pro Tafel bei gleichbleibendem Preis als Mogelpackung entlarvt, der Mondelez-Konzern, dem die Marke gehört, kassiert wegen territorialer Lieferbeschränkungen in kleineren EU-Ländern zusätzlich Foto: Jan Woitas/dpa

Die Preisunterschiede dies- und jenseits der Grenze sind bisweilen horrend: Eine im Mai in München für 1,79 Euro angebotene Packung Cremissimo-Eis des Unilever-Konzerns kostete in Österreich mehr als dreimal so viel. Ein Liter Coca-Cola haben Testkäufer der Tiroler Arbeiterkammer in München für 65 Cent, in Innsbruck für 1,49 Euro gekauft. Ein durchschnittlicher Warenkorb mit 63 Artikeln kostet in der Alpenrepublik 26 Prozent mehr als beim großen Nachbarn.

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