Studie
Fußgänger und Radler sind in Europa schlecht geschützt
Fußgänger und Radfahrer sind auf Europas Straßen viel zu schlecht geschützt. Das besagt eine neue Studie zum Thema.
Rettungskräfte bergen in Berlin eine Fahrradfahrerin, die von einem Lkw überfahren wurde Foto: dpa/Paul Zinken
Fußgänger und Radfahrer sind einer neuen Untersuchung zufolge auf Europas Straßen viel zu schlecht geschützt. Deshalb gebe es jährlich zigtausend Tote, erklärte der Europäische Verkehrssicherheitsrat ETSC am Donnerstag in Brüssel. Zwischen 2010 und 2018 seien mehr als 70.000 Menschen ums Leben gekommen, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs waren. Fast immer seien sie bei Unfällen gestorben, an denen ein Motorfahrzeug beteiligt war – die Fußgänger demnach sogar zu 99 Prozent.