Belgien

Furcht vor „Narko-Staat“: Drogenbeauftragte ruft zum Handeln auf

Belgiens Drogenbeauftragte Ine Van Wymersch hat die Behörden und die neue Regierung des Landes zu einem entschiedenen Kampf gegen die Drogenmafia aufgerufen. „Belgien ist kein Narko-Staat, aber wir müssen jetzt handeln“, sagte sie der Nachrichtenagentur AFP in Brüssel. Dafür müsse die gesamte Gesellschaft mobilisiert werden.

Belgiens Drogenbeauftragte Ine Van Wymersch

Belgiens Drogenbeauftragte Ine Van Wymersch Foto: AFP/Simon Wohlfahrt

„Die Komplizen der kriminellen Organisationen leben unter uns“, sagte Van Wymersch. Wachsamkeit sei etwa angesagt, wenn in einer Gemeinde „der x-te Frisörsalon oder die x-te Pizzeria in einer Geschäftsstraße“ eröffne. Dann liege der Verdacht nahe, dass hier Drogengelder gewaschen würden. Sie verwies auf einen Europol-Bericht, wonach „86 Prozent der bedrohlichsten kriminellen Netzwerke in der EU legale Strukturen nutzen“.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Hantavirus

Zwei Passagiere nach Evakuierung von Kreuzfahrtschiff positiv getestet

France

Le départ de Boris Vallaud fracture la direction du PS

Teneriffa/Spanien

Evakuierung vom Virusschiff: Passagiere verlassen„MV Hondius“ in Schutzkleidung gehüllt

;