Spanien
Fuerteventura befürchtet beim Abbau Seltener Erden verheerende Umweltschäden
Kristallklares Wasser, weiße Sandstrände, goldfarbene Dünen, bizarre Vulkanlandschaften – die Kanareninsel Fuerteventura ist ein Paradies für Wassersportler, Naturliebhaber und Sonnenanbeter. Im vergangenen Jahr kamen 2,5 Millionen Urlauber auf die spanische Atlantikinsel. Doch nur die wenigsten Besucher wissen, dass auf der Insel einige der begehrtesten Rohstoffe der Welt lagern – die Metalle der Seltenen Erden.
Menschenkette gegen einen möglichen Abbau Seltener Erden auf Fuerteventura Foto: Stadtverwaltung La Oliva
„Fuerteventura besitzt, was Donald Trump gerne haben möchte“, titeln Inselzeitungen. Aber nicht nur der US-Präsident, sondern auch Europa sucht händeringend nach diesen chemischen Elementen, um von China unabhängig zu werden. China dominiert mit seiner Förderung dieser Bodenschätze den Weltmarkt. Die Seltenen Erden sind eine Gruppe von 17 chemischen Elementen, die unabdingbar sind für die Herstellung von Handys, Computern, E-Autos, Umwelttechnologie oder von militärischer Elektronik.