Frankreich

Freizeitpark verweigert 150 israelischen Kindern und Jugendlichen Zutritt

In einem Freizeitpark in den französischen Pyrenäen hat der Leiter rund 150 israelischen Kindern und Jugendlichen den Zutritt verwehrt – offenbar aus antisemitischen Motiven. Der Vorfall sorgt für landesweite Empörung, die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen religiöser Diskriminierung

Frankreichs Innenminister Bruno Retailleau verurteilte die Zutrittsverweigerung von rund 150 israelischen Kindern und Jugendlichen scharf und sprach von einem „gravierenden“ Angriff auf Menschenwürde und republikanische Werte

Frankreichs Innenminister Bruno Retailleau verurteilte die Zutrittsverweigerung von rund 150 israelischen Kindern und Jugendlichen scharf und sprach von einem „gravierenden“ Angriff auf Menschenwürde und republikanische Werte Foto: Thibaud Moritz/AFP

In Frankreich hat der Leiter eines Freizeitparks 150 israelischen Kindern und Jugendlichen den Zutritt verwehrt und damit Empörung ausgelöst. Innenminister Bruno Retailleau sprach am Freitag im Fernsehsender BFMTV von einem „gravierenden“ Vorfall, der „nicht unserer Vorstellung von der Republik“ und von „Menschenwürde“ entspreche. Gegen den Leiter des Parks in Porté-Puymorens in den französischen Pyrenäen ermittelt die Staatsanwaltschaft, ihm droht eine mehrjährige Haftstrafe wegen religiöser Diskriminierung.

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