Schwerer Start

Frankreichs neue Regierung bereits mit Misstrauensanträgen konfrontiert

Frankreichs neue Regierung steht kaum im Amt, da droht ihr schon der Sturz: Rechte und linke Oppositionsparteien haben Misstrauensanträge eingereicht. Entscheidend könnte die Haltung der Sozialisten sein – sie fordern das Aussetzen der Rentenreform.

 Frankreichs wiederernannter Premierminister Sebastien Lecornu hält eine Rede neben Frankreichs Verteidigungsministerin Catherine Vautrin, während er die neu ernannten Mitglieder seines Kabinetts in Paris begrüßt

 Frankreichs wiederernannter Premierminister Sebastien Lecornu hält eine Rede neben Frankreichs Verteidigungsministerin Catherine Vautrin, während er die neu ernannten Mitglieder seines Kabinetts in Paris begrüßt Foto: Alain Jocard/AFP Pool/AP/dpa

Frankreichs neue Regierung ist nur wenige Stunden nach ihrer Ernennung bereits mit zwei Misstrauensanträgen konfrontiert worden. Sowohl die Rechts- als auch die Linkspopulisten reichten am Montag je einen Antrag ein, worüber die Nationalversammlung frühestens am Mittwoch abstimmen wird. Die Anträge könnten den Sturz der neuen Regierung nach sich ziehen, falls die Sozialisten die Anträge unterstützen.

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