Österreich

Ferial-Nationalismus: Ausländer willkommen, aber Inländer sollen Ausland meiden

Österreich buhlt schon wieder um ausländische Urlauber, zögert aber selbst mit der Grenzöffnung gen Süden. Natürlich geht es nur um die Gesundheit und nicht um den Schutz der Tourismuswirtschaft …

Wirtschaftskammerpräsident Harald Mahrer, Kanzler Sebastian Kurz und Tourismusministerin Elisabeth Köstinger tragen bei ihrer Ankunft zu einer Pressekonferenz zum Thema „Urlaub in Österreich“ Mundschutz

Wirtschaftskammerpräsident Harald Mahrer, Kanzler Sebastian Kurz und Tourismusministerin Elisabeth Köstinger tragen bei ihrer Ankunft zu einer Pressekonferenz zum Thema „Urlaub in Österreich“ Mundschutz Foto: dpa/Herbert P. Oczeret

Der Staatsrundfunk sekundiert im Hauptabendprogramm mit Reportagen über heimische Feriendestinationen. Weil aber österreichische Gäste die 55 Millionen Ausländer-Nächtigungen des Sommers 2019 nicht einmal annähernd ersetzen können, machte sich die Bundesregierung vor allem in Berlin für eine rasche Grenzöffnung stark, stellen doch die Deutschen in normalen Zeiten mehr als ein Drittel der Österreich-Urlauber. Sogar seinen Video-Auftritt beim virtuellen CSU-Parteitag nutzte Kurz vorigen Freitag zur Werbung für „Urlaub im schönen Österreich“. Er bedankte sich, dass die Grenze zu Bayern ab 15. Juni wieder geöffnet werden soll.

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