Italien

Faschisten und Corona-Leugner marschieren auf Rom

An diesem Samstag werden Ultrarechte, Impfgegner und Leugner der Covid-Pandemie gemeinsam in Rom auf die Straße gehen, um gegen die Gesundheitspolitik der Regierung zu protestieren. Ähnlich wie schon in Berlin und Madrid nutzen vor allem profaschistische Kreise den wachsenden Unmut und auch die Unvernunft in der Bevölkerung, um eine angebliche Diktatur anzuprangern. Derweil wird der frühere Premier und Forza-Italia-Chef Silvio Berlusconi, ebenfalls Kritiker der Conte-Maßnahmen, selbst wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus behandelt.

Mit „nackten“ Händen Italien befreien: Neofaschisten wollen am Samstag in Rom gegen die Corona-Maßnahmen demonstrieren 

Mit „nackten“ Händen Italien befreien: Neofaschisten wollen am Samstag in Rom gegen die Corona-Maßnahmen demonstrieren  Foto: AFP/Vincenzo Pinto

Fast könnte man es lächerlich nennen, was die Neofaschisten der Forza Nuova (FN) für den kommenden Samstag in Rom planen. Gemeinsam mit anderen Leugnern der Covid-Pandemie wollen sie Straßen und Plätze der italienischen Hauptstadt besetzen zu einer Großdemonstration unter dem Titel „Gegen die Gesundheits-, Finanz- und Justizdiktatur“. Mit „nackten Händen“ wolle man Italien befreien. Nebst der rechtsextremen Forza Nuova wollen sich die sogenannten Orangenen Westen unter Führung des ehemaligen Carabinieri-Generals Antonio Papparlardo an den Kundgebungen beteiligen.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren