Österreich

FPÖ und Boulevard schüren Neid gegen einst „gute“ Ukraine-Flüchtlinge

Befeuert von Rechtspopulisten und Boulevardmedien kippt in Österreich die Stimmung gegenüber der Ukraine. Die Mehrheit befürwortet inzwischen ein Abdrehen des Geldhahns.

Solidaritätskundgebung vor dem österreichischen Nationalrat zum 4. Jahrestag der russischen Invasion in der Ukraine mit wechselnder Stimmung

Solidaritätskundgebung zum vierten Jahrestag der umfassenden russischen Invasion in der Ukraine vor dem österreichischen Nationalrat am Dienstag, doch die Stimmung gegenüber dem Kriegsland kippt in Österreich Foto: Tobias Steinmaurer/APA/AFP

Kronen-Zeitung und FPÖ spielen Neid-Pingpong: Groß aufgemacht berichtete das einflussreiche Blatt über Privilegien ukrainscher Flüchtlinge, die mitgebrachte Autos nicht ummelden und Kfz-Steuer zahlen müssen. Auch die jährliche Sicherheitsüberprüfung fällt weg. Für Schnellfahren oder Falschparken drohen Ukrainern aufgrund einer Ausnahmeregel für Vertriebene keine Bußgelder.

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