Diskussion

Experten sehen in Corona einen idealen Nährboden für Islamismus

„Der weiße Mann in voller Sorge, ... orientierungslose Menschen verhindert von ihrer beliebten Spaßgesellschaft“ — Zeilen aus dem Video „Corona – Die Abrechnung“. Es stammt von der Gruppe „Muslim Interaktiv“, die auf Facebook am Tag nach dem Wiener Attentat kein Mitgefühl, sondern eine martialische Show vorm Brandenburger Tor postete: Schwarz Uniformierte gegen „Wertediktatur“ und „Zwangsassimilation“ protestierend.

Teilnehmer einer Gegendemonstration vergangene Woche in Hamburg. Sie reagierten auf eine Kundgebung, die unter dem Motto „Gegen Respektlosigkeit gegenüber unserem Propheten Muhammad“ stattfand, an der rund 100 Menschen – überwiegend Männer – teilnahmen.

Teilnehmer einer Gegendemonstration vergangene Woche in Hamburg. Sie reagierten auf eine Kundgebung, die unter dem Motto „Gegen Respektlosigkeit gegenüber unserem Propheten Muhammad“ stattfand, an der rund 100 Menschen – überwiegend Männer – teilnahmen. Foto: Daniel Reinhardt/dpa

Die Truppe drückt aus, was die liberale Imamin Seyran Ates aus der Fundiszene hört: „Die Pandemie bestätigt die Dekadenz des Westens, sagen Islamisten“, so die Mitbegründerin der Berliner Ibn-Rushd-Goethe-Moschee bei einem Montagabend vom CSU-Auslandsverband in Brüssel veranstalteten Webinar zur Frage „Profitieren Islamismus und Terrorismus von Covid-19?“

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