Umfrage

Europas skeptischer Blick auf die USA unter Trump 

Der Schatten von Donald Trump ist lang – und dieser Schatten verdunkelt die transatlantischen Beziehungen. Eine aktuelle Umfrage der internationalen Denkfabrik European Council on Foreign Relations (ECFR) in Berlin zeigt, wie sich die europäische Wahrnehmung der USA seit der Wiederwahl des neuen Präsidenten gewandelt hat. Die Ergebnisse der Meinungsstudie, die sich auf Umfragen in elf EU-Ländern und zudem in der Schweiz, Großbritannien und der Ukraine stützt, zeichnen ein Bild der Ernüchterung und Distanz.

Die transatlantische Partnerschaft dürfte sich in den kommenden Jahren einem tiefgreifenden Wandel unterziehen

Die transatlantische Partnerschaft dürfte sich in den kommenden Jahren einem tiefgreifenden Wandel unterziehen Foto: Kenzo Tribouillard/AFP

Die ECFR-Umfrage, die nach dem Wahlsieg von Trump im November und Dezember durchgeführt wurde, offenbart eine Verschiebung im Verständnis der transatlantischen Zusammenarbeit. Wo einst von sehr engen Verbündeten gesprochen wurde, wird heute oft nur eine erforderliche westliche Partnerschaft gesehen. Insbesondere in Ländern wie Polen und Dänemark, die traditionell als besonders USA-freundlich galten, hat sich die Wahrnehmung deutlich verändert.

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