Soziale Medien

Europas Akte X: Europäische Union im Konflikt mit Elon Musk

Der Milliardär und Tesla-Chef Elon Musk steht mit seinem Onlinedienst X nicht nur in Brasilien unter Druck. Auch die Europäische Union hat eine umfangreiche „Akte X“. In den kommenden Wochen oder Monaten drohen Musk im Streit um das Verbreiten von Hassbotschaften und Falschinformationen über seine Plattform erstmals hohe Bußgelder.

Auch mit der EU hat es Elon Musk nicht so leicht. Sein Unternehmen soll stärker gegen Falschinformationen und „illegale Inhalte“ vorgehen. 

Auch mit der EU hat es Elon Musk nicht so leicht. Sein Unternehmen soll stärker gegen Falschinformationen und „illegale Inhalte“ vorgehen.  Foto: Susan Walsh/AP/dpa

In Brasilien hatte der Oberste Gerichtshof Anfang September die gegen X verhängte Sperre bestätigt. Die von Musk beschworene absolute Meinungsfreiheit sei „keine Entschuldigung für wiederholte Verstöße gegen das Rechtssystem“, befand Richter Flavio Dino. Mehr als 22 Millionen Brasilianer können den Onlinedienst damit weiterhin nicht nutzen. In der EU hat X 106 Millionen Nutzer – also rund fünfmal so viele wie in Brasilien. Damit ist Europa für Musk ein deutlich lukrativerer Markt für Werbung in seinem Netzwerk.

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