Studie
Europäer denken uneinheitlich über mehr Verteidigung
Nicht überall in Europa finden die von der Nato geplanten Steigerungen der Verteidigungsausgaben Zustimmung. Das gilt auch für Überlegungen, eine Wehrpflicht wieder einzuführen.
Ein Schützenpanzer bei einer Ausstellung der Bundeswehr in Ostdeutschland Foto: Bernd Wüstneck/dpa
Vor dem Nato-Gipfel ist die Zustimmung zu höheren Verteidigungsausgaben in Europa uneinheitlich. Deutliche Mehrheiten dafür gebe es in Polen und Dänemark (70 Prozent), Großbritannien (57 Prozent), Estland (56 Prozent) und Portugal (54), stellt die Denkfabrik „European Council on Foreign Relations“ (ECFR) in einer Erhebung fest.