Corona in Österreich

Erster Lohn der Angst: Restriktive Maßnahmen dämpfen Ausbreitung

Die drastischen Einschränkungen des öffentlichen Lebens zeigen in Österreich erste Wirkung: Die Ausbreitung des Coronavirus bremst sich ein.

Corona-Kontrolle am Donaukanal in Wien: Nur wer zusammen wohnt, darf so nah zusammen auf einer Bank sitzen – die Wiener erstaunt allerdings noch mehr, dass sie zur Hebung der Moral jetzt aus Polizeilautsprechern mit Rainhard Fendrichs Hit „I am from Austria“ beschallt werden

Corona-Kontrolle am Donaukanal in Wien: Nur wer zusammen wohnt, darf so nah zusammen auf einer Bank sitzen – die Wiener erstaunt allerdings noch mehr, dass sie zur Hebung der Moral jetzt aus Polizeilautsprechern mit Rainhard Fendrichs Hit „I am from Austria“ beschallt werden Foto: dpa/Herbert P. Oczeret

Seit einer Woche steht das Leben in der Alpenrepublik praktisch still. Außer Lebensmittelhandel und Apotheken sind alle Geschäfte geschlossen, ebenso Restaurants und Bars sowie die meisten Schulen, die nur in den unteren Stufen einen Notbetrieb zur Betreuung von Kindern von „systemrelevanten“ Ärzten, Krankschwestern oder Polizisten aufrechterhalten. Handydaten des Telekombetreibers A1, die der Regierung anonymisiert zur Verfügung stehen, belegen, dass die Ausgangsbeschränkungen von der Bevölkerung zunehmend konsequent eingehalten werden.

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