Ukraine-Krieg
Erst Downing Street, dann EU-Gipfel: Selenskyj dankt Briten bei London-Trip für Hilfe
Auf Großbritanniens Unterstützung konnte sich die Ukraine von Anfang an verlassen. Vor allem dank Boris Johnsons Sonderrolle. Nun besucht der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj London.
Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, steht vor Beginn eines bilateralen Treffens mit dem britischen Premierminister Sunak vor der 10 Downing Street Foto: dpa/Stefan Rousseau
Dass Wolodymyr Selenskyj am Mittwoch vor dem EU-Gipfel noch einen London-Trip einlegt, hat gleichermaßen eine Vergangenheits- und eine Zukunftskomponente. Der zweite Auslandsbesuch des ukrainischen Präsidenten seit Beginn des russischen Angriffskrieges belohnt den engsten, gewiss lautstärksten Verbündeten seines Landes in Westeuropa, ist auch persönliche Anerkennung für Ex-Premier Boris Johnson. Gleichzeitig ermutigt er die Briten unter ihrem neuen Premier Rishi Sunak, an der Hilfe für das überfallene Land eisern festzuhalten – was der Konservative seinem Besucher ohne Wenn und Aber zusicherte.