Türkei und Syrien
Erdogan reist ins Katastrophengebiet – 9.300 Tote nach Erdbeben
Die türkisch-syrische Grenzregion ist von Konflikten gebeutelt. Mitten im Winter trifft die Menschen nun ein katastrophales Erdbeben. Nach zwei Tagen rücken die politische Lage und die Rolle von Präsident Erdogan in den Fokus.
Mitglieder eines Rettungsteams suchen nach Menschen in einem zerstörten Gebäude Foto: Francisco Seco/AP/dpa
Die steigenden Todeszahlen machen es überdeutlich: Die türkisch-syrische Grenzregion ist von einem der schlimmsten Erdbeben der vergangenen Jahrzehnte heimgesucht worden. Mehr als 9.300 Menschen starben, über 45.000 wurden verletzt. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will sich zwei Tage nach dem Beben vor Ort ein Bild der Lage machen. Am Mittwoch wurde er in den Provinzen Hatay und Kahramanmaras erwartet. Derweil dürften die Schreckensmeldungen neuer Opferzahlen nicht abreißen. Fieberhaft suchen Helfer weiter nach Menschen unter den Trümmern. Ein Kampf gegen die Zeit – und gegen eisige Temperaturen.