EU-Sanktionen

Embargo-Bremser Ungarn profitiert vom Geschäft mit russischem Billigöl

Erneut tritt Ungarn auf die Embargo-Bremse. Doch egal, ob Premier Orban die Sorge um die Energiesicherheit oder um die Religionsfreiheit ins Feld führt, stets hat er bei seinen Störmanövern handfeste Interessen im Auge: Ungarn profitiert zu Kriegszeiten vom lukrativen Geschäft mit russischem Billigöl.

Ungarns Regierungschef Viktor Orban hält die anderen EU-Staats- und Regierungschef schon gerne mal zum Narren

Ungarns Regierungschef Viktor Orban hält die anderen EU-Staats- und Regierungschef schon gerne mal zum Narren Foto: dpa/Belga/Nicolas Maeterlinck

Auf der Zielgerade zu dem von Budapest ohnehin kräftig verwässerten Öl-Embargo gegen Russland tratt Ungarn erneut auf die Sanktionsbremse. Mit Verweis auf die Bedeutung der Religionsfreiheit forderte Budapest, den russisch-orthodoxen Partriachen Kyrill von den EU-Sanktionen auszunehmen: Mit dem erneuten Einspruch Ungarns konnte das neue verschärfte Sanktionspaket der EU nicht in Kraft treten.

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