Südosteuropa

Einfluss von Moskau und Peking droht bei Zerschlagung von USAID zu erstarken

In den USA hat ein Bundesrichter die Entlassungswelle bei der Entwicklungsbehörde USAID vorläufig gestoppt. In Südosteuropa derweil löst deren beabsichtigte Zerschlagung Freude bei autoritären Regenten und Sorgen vor dem Erstarken des Einflusses von Moskau und Peking aus.

Letzte Woche hatte ein Gewerkschaftsvertreter einen Medienbericht der „New York Times“ bestätigt, wonach die Zahl der USAID-Mitarbeiter von derzeit mehr als 10.000 auf nicht einmal 300 verringert werden soll – ein Abbau von 97 Prozent

Letzte Woche hatte ein Gewerkschaftsvertreter einen Medienbericht der „New York Times“ bestätigt, wonach die Zahl der USAID-Mitarbeiter von derzeit mehr als 10.000 auf nicht einmal 300 verringert werden soll – ein Abbau von 97 Prozent Foto: AFP/Mandel Ngan

Aus ihrer Genugtuung über die von Washington geplante Zerschlagung der Entwicklungsbehörde USAID machen zumindest Südosteuropas autoritär gestrickte Regenten keine Mördergrube. USAID habe Bosnien und Herzegowina „kaufen“ wollen und jahrelang Millionen zur „Destabilisierung“ des Landes ausgegeben, poltert Bosniens russophiler Serbenführer Milorad Dodik und kündigt zufrieden gar Justizermittlungen an.

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