Großbritannien

„Ein verdammter Albtraum“ – Wenig Aussicht auf Brexit-Besserung

Vor einem Jahr löste Großbritannien auch wirtschaftlich die Bande mit der EU. Premierminister Johnson und seine Regierung propagieren den Weg zu einer eigenständigen Handelsnation, die ohne die Fesseln der EU am Tisch der Großen mitmischt. Stimmt das?

Auch Anfang Dezember 2021 wurde in London noch gegen den Brexit demonstriert

Auch Anfang Dezember 2021 wurde in London noch gegen den Brexit demonstriert Foto: Pietro Recchia/SOPA Images via ZUMA Press Wire/dpa

Es wirkt wie eine Ironie der Geschichte, dass auch Donald Trump die Folgen des Brexits spürt. Der frühere US-Präsident hatte den britischen EU-Austritt bejubelt und verteidigt. Nun leidet auch sein Luxus-Golfhotel „Trump Turnberry“ in Schottland. Der Jahresbericht liest sich wie eine Zusammenfassung der Brexit-Sorgen: fehlende Arbeitskräfte wegen eines Mangels an EU-Beschäftigten, dafür höhere Kosten wegen gestiegener Zoll- und Transportgebühren. Genau das sind die Probleme vieler Unternehmen, europäischer wie britischer, ein Jahr, nachdem Großbritannien am 1. Januar 2021 auch wirtschaftlich die Bande mit der EU gelöst hat.

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