Spanien
Ein Jahr nach der Jahrhundertflut in Valencia werden immer noch Tote gefunden
Auch ein Jahr nach der schlimmsten Flutkatastrophe, an die sich die Menschen in Spanien erinnern können, werden in der Mittelmeerregion Valencia noch Todesopfer gefunden. Erst vor wenigen Tagen entdeckten Arbeiter bei Säuberungsarbeiten im inzwischen wieder ausgetrockneten Bett des Flusses Turia im Ort Manises eine Leiche.
Eine Aufnahme vom 31. Oktober vorigen Jahres in der Stadt Alfafar in der Region Valencia: 130.000 Fahrzeuge wurden bei der Flutkatastrophe weggespült Foto: AFP/José Jordan
Per DNA-Analyse wurde festgestellt, dass es sich um einen 56 Jahre alten Mann namens José V. handelt, der am 29. Oktober 2024 von den Wassermassen zusammen mit seiner 30-jährigen Tochter Susana fortgerissen wurde. Die Tochter war bereits kurz nach der Starkregenkatastrophe tot geborgen worden.