Brexit-Nachwehen

Ein Handschlag für Nordirland – Großbritannien und EU treffen neue Vereinbarung

Großbritannien und die EU haben endlich eine neue Vereinbarung über Nordirland getroffen. Den britischen Premier Sunak bringt das in Konflikt mit den Brexit-Hardlinern.

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der britische Premier Rishi Sunak am Montag in London

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der britische Premier Rishi Sunak am Montag in London Foto: AFP/Dan Kitwood

Wichtiger Schritt der Wiederannäherung: Nach monatelangen intensiven Verhandlungen haben sich Großbritannien und die EU auf eine neue Vereinbarung über den Status von Nordirland geeinigt. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der britische Premier Rishi Sunak unterzeichneten das mehr als 100-seitige Dokument nach einem kurzen Abschlussgespräch am Montag in Windsor, westlich von London. Er habe einen „entscheidenden Durchbruch“ erzielt, sagte der konservative Regierungschef später im Unterhaus. Unklar bleibt einstweilen, ob der Deal auch die Zustimmung der Brexit-Hardliner in der konservativen Regierungspartei finden wird.

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