Kolumbien
Ein Ex-Guerillakämpfer erobert den Präsidentenpalast – und dies ganz friedlich
Kolumbiens angehender Präsident Gustavo Petro verspricht „eine Politik der Liebe, des Verständnisses und des Dialogs“. Erstmals übernimmt ein Linker in dem südamerikanischen Land die Staatsspitze.
Der neu gewählte kolumbianische Präsident Gustavo Petro feiert seinen Wahlsieg Foto: AFP/Daniel Munoz
Ein früherer Guerillakämpfer hat den Präsidentenpalast erobert – und dies ganz friedlich. In Kolumbien beginne nun „eine Politik der Liebe, des Verständnisses und des Dialogs“, verkündete Gustavo Petro am Sonntag in blumiger Rhetorik nach seinem Triumph bei der Stichwahl. Sein Sieg stellt in jedem Fall eine historische Zäsur dar: Erstmals rückt ein Vertreter der Linken in dem südamerikanischen Land an die Staatsspitze.