Afghanistan-Krise

„Eigentlich ist es traurig“: Bausch kritisiert EU für fehlende Lösung zur Flüchtlingsfrage

Die Lage in Afghanistan bleibt weiterhin kompliziert – auch für die Einwohner Luxemburgs, die noch immer dort festsitzen und bislang nicht evakuiert werden konnten. Das erklärt Luxemburgs Verteidigungsminister François Bausch in einem Interview mit dem Radiosender 100,7. Dabei kritisierte er auch die EU für das Ausbleiben einer gemeinsamen Lösung in der Flüchtlingsfrage.

Luxemburgs Verteidigungsminister François Bausch hat sich in einem Interview zur Afghanistan-Krise geäußert

Luxemburgs Verteidigungsminister François Bausch hat sich in einem Interview zur Afghanistan-Krise geäußert Foto: Editpress/Didier Sylvestre

Der Luxemburger Verteidigungsminister François Bausch hat am Montag in einem Interview mit Radio 100,7 erklärt, dass es noch immer nicht gelungen sei, die Einwohner Luxemburgs zu evakuieren, die in Afghanistan festsitzen. Die Situation am Flughafen in Kabul sei weiterhin kompliziert. Mittlerweile sei die Zahl der Großherzogtum-Einwohner, die nach Luxemburg gebracht werden sollen, außerdem von sechs auf neun geklettert. Das liege daran, dass die Regierung zunächst nur von denjenigen ausgegangen war, die „offiziell“ in Afghanistan sind – Menschen, die zum Beispiel aus familiären Gründen privat dort waren, hätten sich schließlich von selbst gemeldet und um Hilfe gebeten.

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