Vor Gipfeltreffen

„Ehrgeizige“ Aufrüstungsziele: NATO-Verteidigungsminister „sehr nah“ an Einigung

Vor dem Hintergrund der Bedrohung durch Russland haben die NATO-Verteidigungsminister neue Aufrüstungsziele mit weitreichenden Auswirkungen für die Mitgliedsländer beschlossen.

NATO-Generalsekretär Mark Rutte (r.) und US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sehen die Militärallianz auf Kurs

NATO-Generalsekretär Mark Rutte (r.) und US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sehen die Militärallianz auf Kurs Foto: Nicolas Tucat/AFP

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sagte, die NATO-Partner stünden „sehr nah“ vor einer Einigung auf die von den USA geforderten fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigungsausgaben. Die alle vier Jahre festgelegten sogenannten Fähigkeitsziele enthalten Vorgaben, wie die Verbündeten ihre Streitkräfte weiterentwickeln sollen, um ihre Aufgaben innerhalb der Allianz zu erfüllen. Die zum Teil sehr detaillierten Vorgaben unterliegen der Geheimhaltung. Angesichts der Bedrohung durch Russland hatte NATO-Generalsekretär Mark Rutte von „ehrgeizigen“ Zielen gesprochen, die einen „gewaltigen Sprung vorwärts“ bedeuteten. Schwerpunkte sind dabei die Luft- und Raketenabwehr, Langstreckenwaffen sowie Logistik.

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