Corona-Impfstoff
EU verlangt von AstraZeneca wegen Lieferverzögerungen hohen Schadenersatz
Wegen der massiven Verzögerungen bei Impfstofflieferungen hat die EU vom Hersteller AstraZeneca vor Gericht hohe Entschädigungszahlungen verlangt.
AstraZeneca brachte mit seinen Lieferverzögerungen die Impfpläne in den EU-Staaten in Verzug Foto: AFP/Gabriel Bouys
Das britisch-schwedische Unternehmen müsse eine Mindeststrafe von zehn Millionen Euro zahlen sowie „zehn Euro pro Dosis und jeden Tag Verzögerung“, forderten die Anwälte der EU-Kommission und der Mitgliedstaaten am Mittwoch in Brüssel. Sie warfen AstraZeneca in dem Verfahren eine „eklatante Verletzung“ von Vertragspflichten vor.