Corona-Krise

EU und G20 bereiten Maßnahmen zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen vor

Die Corona-Krise wird bisher vor allem national bekämpft. Aber auch die internationale Abstimmung kommt in Gang, wenn auch langsam. Im EU-Parlament kommt die Zögerlichkeit nicht gut an.

Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union veranstalten ein Gipfeltreffen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen und seine verheerenden Auswirkungen auf ihre Wirtschaft zu bewältigen. 

Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union veranstalten ein Gipfeltreffen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen und seine verheerenden Auswirkungen auf ihre Wirtschaft zu bewältigen.  Foto: Ian Langsdon/EPA POOL/AP/dpa

Die Europäische Union und die G20 der führenden Wirtschaftsmächte bereiten umfassende Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie und zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen vor. Die Staats- und Regierungschefs der EU beschlossen bei einem Videogipfel nach hartem Ringen, binnen zwei Wochen ein neues Modell für einen Rettungsschirm mit Finanzhilfen für verschuldete Staaten auszuarbeiten. «Diese Vorschläge sollten dem beispiellosen Charakter des Covid-19-Schocks Rechnung tragen, der alle unsere Länder trifft», hieß es in der Gipfelerklärung. Dass beim EU-Gipfel eine Einigung vertagt wurde, stieß im Europaparlament auf Kritik.

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