Wegen Kriegsschäden

EU forciert vor dem Winter die Ukraine-Hilfe

Schnellere Reparatur der von Russland zerschossenen Energie-Infrastruktur und mehr europäischer Stromexport sollen dafür sorgen, dass in der bald einsetzenden Kälte mehr Lichter und Heizungen in der Ukraine an bleiben.

Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (r.) und der Direktor der Internationalen Energieagentur Fatih Birol sprechen unter anderem über die von Russland in der Ukraine zerstörte Energieversorgung

Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (r.) und der Direktor der Internationalen Energieagentur Fatih Birol sprechen unter anderem über die von Russland in der Ukraine zerstörte Energieversorgung Foto: Nicolas Tucat/AFP

Damit Millionen Ukrainer den dritten Kriegswinter in ihrer Heimat überstehen können, statt sich auf den Weg in die EU zu machen, hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen eine forcierte Unterstützung der Ukraine bei der Strom- und Wärmeversorgung angekündigt. Kurz bevor sie sich zur Abklärung weiterer Einzelheiten auf den Weg zu einem Treffen mit Präsident Wolodymyr Selenskyj in Kiew machte, unterstrich sie in Brüssel, Europa werde „alles tun“, damit in der Ukraine das Licht an und die Wohnungen warm blieben. So werde in Litauen gerade ein Wärmekraftwerk auseinandergebaut, Stück für Stück in die Ukraine gebracht und dort wieder zusammengefügt.

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