Nach Afghanistan-Debakel

EU-Verteidigungsminister streiten über Eingreiftruppe

Als Lehre aus dem Afghanistan-Einsatz will die Europäische Union ihre militärischen Krisen-Reaktionskräfte neu aufstellen. Wie das allerdings gehen soll, daran scheiden sich die Geister. 

Der chaotische Abzug der USA und ihrer Verbündeten aus Afghanistan hat der seit Jahren geführten Debatte um europäische Einsatzkräfte neue Dringlichkeit verliehen

Der chaotische Abzug der USA und ihrer Verbündeten aus Afghanistan hat der seit Jahren geführten Debatte um europäische Einsatzkräfte neue Dringlichkeit verliehen Foto: dpa/Daniel Reinhardt

Die EU-Verteidigungsminister haben ihre „Niederlage“ in Afghanistan eingestanden und Besserung gelobt. Nach dem überstürzten Rückzug aus Kabul gehe es darum, die militärische Abhängigkeit von den USA zu überwinden, hieß es bei einem Treffen in Kranj (Slowenien). An der Zusammenarbeit mit USA und NATO wollen die meisten EU-Länder aber festhalten. Nur Frankreich fordert mehr Autonomie.

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