Pornhub & Co.

EU-Kommission wirft Porno-Anbietern Mängel beim Schutz von Kindern vor – und startet Ermittlungen

Sexfilme und Live-Strips erreichen online eine große Anzahl von Nutzern. Auch Minderjährige geraten auf Porno-Seiten. Brüssel will sie besser schützen – und startet jetzt eine Ermittlung gegen die Unternehmen. Der Platzhirsch in Branche? Hatte sein Hauptquartier in Luxemburg. 

Plattformen sollen unter anderem dazu verpflichtet werden, den Zugang Minderjähriger zu pornografischen Inhalten zu verhindern

Plattformen sollen unter anderem dazu verpflichtet werden, den Zugang Minderjähriger zu pornografischen Inhalten zu verhindern Foto: Marcus Brandt/dpa

Die Europäische Kommission hat vier Porno-Anbietern vorgeworfen, Kinder und Jugendliche nicht ausreichend vor ihren Inhalten zu schützen. Die Altersüberprüfung auf den Webseiten Pornhub, Stripchat, XNXX und XVideos sei nicht streng genug, um Kinder und Jugendliche tatsächlich von der Nutzung abzuhalten, teilte die Kommission am Dienstag in einer vorläufigen Stellungnahme mit. Bestätigen sich die Vorwürfe, drohen den Anbietern hohe Bußgelder. 

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