Digitale Dienste
EU-Kommission weist „Zensur“-Vorwürfe aus Washington scharf zurück
Die EU-Kommission hat am Dienstag neue „Zensur“-Vorwürfe aus Washington im Zusammenhang mit dem EU-Gesetz über digitale Dienste scharf zurückgewiesen.
Für zahlreiche US-Republikaner zählen Morddrohungen und Kindesmissbrauchs-Fotos offenbar zur freien Meinungsäußerung Foto: Andrew Caballero-Reynolds/AFP
„Reiner Unsinn“, reagierte ein Sprecher der EU-Kommission am Dienstag auf ein 160-seitiges Dokument aus dem Justizausschuss im US-Repräsentantenhaus, in dem der EU eine „jahrzehntelange Kampagne der Zensur des weltweiten Internets“ vorgeworfen wird. Der Republikaner-geführte Ausschuss hatte das Dokument kurz zuvor veröffentlicht.