Umfrage
EU-Bürger sorgen sich um steigende Preise
Welche Themen haben die EU-Bürger dazu bewogen, an der Europawahl im Juni teilzunehmen und welches Bild machen sie sich vom Europäischen Parlament (EP)? Diese und andere Fragen standen im Mittelpunkt einer Eurobarometer-Umfrage, die am Donnerstag im EP in Brüssel vorgestellt wurde.
Aufforderung vor dem Gebäude des EU-Parlaments in Brüssel, an der Europawahl teilzunehmen Foto: Denis Lomme/European Union 2024/EP
Das EU-Parlament ließ nach den Europawahlen im Juni eine EU-weite Umfrage durchführen, in der unter anderem die Frage gestellt wurde, welche Themen die Bürger veranlasst haben, zu wählen. Das Resultat könnte der neuen EU-Kommission, die voraussichtlich am 1. Dezember ihre Arbeit aufnimmt, als Blaupause für ihre politischen Prioritäten zu Beginn ihrer Mandatsperiode dienen. Was die EU-Bürger am meisten bewegt, sind die steigenden Preise und die Lebenshaltungskosten. Das wurde von 42 Prozent der Befragten an erster Stelle genannt. Dicht gefolgt von der Sorge um die wirtschaftliche Lage (41 Prozent). Noch 34 Prozent nannten anschließend die internationale Lage, gefolgt von den Themen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit (32 Prozent), Umwelt und Klimawandel sowie Migration und Asyl mit jeweils 28 Prozent. Schlusslichter sind die Digitalisierung (6) und die Gleichberechtigung der Geschlechter (7).