Corona
EMA will bis Mitte März über J&J-Impfstoff entscheiden
In der Europäischen Union könnte Mitte März ein vierter Covid-19-Impfstoff zugelassen werden. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA will bis dahin die Bewertung für eine mögliche Genehmigung des Vakzins von Johnson & Johnson abschließen. Unterdessen startet die EU-Kommission am heutigen Mittwoch ein Programm zur besseren Erforschung von Mutationen des Coronavirus.
Diese Corona-Impfstoffe von BioNTech/Pfizer, Moderna und AstraZeneca sind derzeit in der EU zugelassen Foto: dpa/Sopa Images via Zuma Wire/Luka Dakskobler
EMA habe von dem US-Pharmakonzern einen Antrag auf bedingte Marktzulassung erhalten, dieser werde nun beschleunigt geprüft, teilte die Behörde gestern mit. In der Europäischen Union haben bislang die Covid-19-Impfstoffe von BioNTech/Pfizer, Moderna sowie von AstraZeneca eine bedingte Marktzulassung erhalten. Gleichwohl kommt die Impfung der Bevölkerung nach wie vor nur schleppend voran, auch wegen zeitweiliger Lieferprobleme der Hersteller. Der EU-Kommission war zudem vorgeworfen worden, nicht frühzeitig genügend Impfstoff bestellt zu haben. Bei J&J hat sich die EU bis zu 400 Millionen Dosen gesichert.