Großbritannien

Drei Monate vor der Krönung: Welche Staaten wollen Charles III. auf Dauer als Staatsoberhaupt?

Drei Monate bleiben noch bis zu den umfangreichen Feiern rund um König Charles‘ Krönung. Dieser Tage gehen die Einladungen zum feierlichen Gottesdienst in der Westminster Abbey in alle Welt – für manche Briten Anlass, nach dem zukünftigen Verhältnis zwischen dem Mutterland und den 14 früheren Kolonien zu schauen, als deren König der 74-Jährige bis heute ebenfalls amtiert.

König Charles III. während einer Feier mit den britischen ost- und südostasiatischen Gemeinschaften im Buckingham Palace

König Charles III. während einer Feier mit den britischen ost- und südostasiatischen Gemeinschaften im Buckingham Palace Foto: Chris Jackson/Pool/AFP

In seiner Botschaft zum Nationalfeiertag Neuseelands, dem sogenannten Waitangi Day, am Montag sprach Charles ausdrücklich von „Aotearoa“, dem Maori-Namen für die Inselkette im Südpazifik. In Waitangi unterzeichneten Vertreter der damaligen Queen Victoria sowie Maori-Häuptlinge einen Vertrag, der das moderne Neuseeland begründete. Und so wird die britische Krone von manchen Bevölkerungsgruppen „als Verteidiger der Maori-Rechte“ wahrgenommen, analysiert Philip Murphy, Professor für die Geschichte des Commonwealth an der Uni London.

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