Spanien

Dramatische Dürre schon im Frühjahr: Katalonien ist seit zwei Jahren ohne Regen

Seit mehr als zwei Jahren hat es in der nordostspanischen Ferienregion Katalonien kaum noch geregnet. Die Talsperren und unterirdischen Trinkwasserspeicher sind dort nur noch zu 27 Prozent gefüllt. Besonders dramatisch ist die Lage in den Provinzen Barcelona und Girona. Die Region durchlebt gerade eine der schlimmsten Dürreperioden der Geschichte. Und der Sommer hat noch nicht einmal begonnen.

Der Glockenturm der Sant-Romà-Kirche in Vilanova de Sau ist normalerweise von Wasser bedeckt. Wegen der Dürre ist das Gebäude, das mit dem Bau der Talsperre vor 50 Jahren in den Fluten versank, wieder vollständig zu sehen.

Der Glockenturm der Sant-Romà-Kirche in Vilanova de Sau ist normalerweise von Wasser bedeckt. Wegen der Dürre ist das Gebäude, das mit dem Bau der Talsperre vor 50 Jahren in den Fluten versank, wieder vollständig zu sehen. Foto: AP/Emilio Morenatti

Inzwischen musste die katalanische Regionalregierung in 224 Gemeinden, darunter in mehreren großen Städten, das Wasser rationieren: Gärten und öffentliche Parks dürfen nicht mehr mit Leitungswasser bewässert werden. Die öffentlichen Springbrunnen liegen trocken. Es wurde verboten, Autos zu waschen und die Bürgersteige mit Wasser zu säubern.

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