USA
Donald Trumps neue „endlose Kriege“
US-Präsident Donald Trump wollte „Amerikas endlose Kriege“ beenden. Nun verheddert er sich im Iran-Krieg, im Ukraine-Konflikt und in der Dauer-Krise im Gazastreifen.
Propaganda-Plakat des Mullah Regimes mit dem US-Präsidenten Donald Trump in Teheran Foto: AFP
Es war ein Versprechen, das die Welt elektrisierte. Im November 2024 tönte der frischgewählte US-Präsident Donald Trump: „Ich werde keinen Krieg beginnen. Ich werde Kriege beenden.“ Die Ankündigung klang wie ein Echo auf den Präsidentschaftsanwärter Trump von 2016. Er wolle „Amerikas endlose Kriege“ beenden, hatte der Kandidat damals im Wahlkampf mantraartig wiederholt.
Im August 2026 muss das nüchterne Fazit gezogen werden: Trumps monumentale Friedensrhetorik ist an der Realität zerschellt. Der Präsident verhedderte sich im Iran-Krieg, im Ukraine-Konflikt sowie in der Dauer-Krise im Gazastreifen, im Westjordanland und im Libanon. Es sind Trumps neue „endlose Kriege“.