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„Diplomatie eine Schneise frei halten“: Asselborn sieht Waffenlieferungen an die Ukraine kritisch
Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn sieht Waffenlieferungen an die Ukraine trotz der russischen Drohkulisse kritisch. Seiner Ansicht nach wolle etwa eine große Mehrheit in der NATO einen Krieg vermeiden – entsprechend dürfe man sich nicht in „Kriegslogik“ begeben.
Ein Soldat der ukrainischen Streitkräfte in einem Unterstand an der Frontlinie mit den von Russland unterstützten Separatisten in der Nähe von Gorlivka, Region Donezk, am 23. Januar 2022 Foto: AFP
Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn sieht Waffenlieferungen an die Ukraine trotz der russischen Drohkulisse kritisch. „Ich glaube, dass es wirklich falsch ist, den Leuten klarzumachen, dass dieses militärische Übergewicht, das eben besteht zwischen Russland und der Ukraine, dass man das jetzt mit Waffen ausgleichen kann. Ich glaube, das funktioniert nicht“, sagte Asselborn am Montagmorgen im Deutschlandfunk. Seiner Ansicht nach wolle etwa eine große Mehrheit in der NATO einen Krieg vermeiden – entsprechend dürfe man sich nicht in „Kriegslogik“ begeben.