Trier

Diebischer Priester veruntreut mehr als 130.000 Euro Kirchengelder 

Nehmen ist seliger als geben: Nach dieser Devise hat ein Trierer Bistumspriester jahrelang Geld unterschlagen – und finanzierte damit seinen aufwendigen Lebensstil.

Jahrelang blieben die Taten des unehrlichen Priesters unentdeckt

Jahrelang blieben die Taten des unehrlichen Priesters unentdeckt Foto: Werner Baum/dpa

Ein Bitburger Schöffengericht hatte Anfang Dezember vergangenen Jahres einen damals 57-jährigen Trierer Bistumspriester zu der 21-monatigen Bewährungsstrafe verurteilt, weil er mehr als 130.000 Euro Kirchengelder in die eigene Tasche umgeleitet hatte. Nachträglich hat sich jedoch herausgestellt, dass der Priester sogar deutlich mehr Geld unterschlagen hat als ursprünglich angenommen. Wie dem neuesten Pfarrbrief der Kirchengemeinde St. Hildegard Trierer Land zu entnehmen ist, soll der katholische Geistliche während seiner aktiven Zeit auch dort rund 45.000 Euro veruntreut haben.

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