Ukraine-Krieg

Die russische Armee will den Kiew-kontrollierten Donbass umzingeln

Am Wochenende griff die russische Armee vor allem Ortschaften im Norden der Oblast Saporischschja an. Das setzt die Ukrainer unter Zugzwang – und bringt lang vergessene Episoden wieder ins Gedächtnis.

Orthodoxer Gottesdienst vor zerstörten Wohnhäusern in Dnipro – am 14. Januar kamen 45 Menschen bei einem russischen Raketenangriff ums Leben

Orthodoxer Gottesdienst vor zerstörten Wohnhäusern in Dnipro – am 14. Januar kamen 45 Menschen bei einem russischen Raketenangriff ums Leben Foto: AFP/Anatolii Stepanov

„Die Frontlinie ist extrem volatil geworden“, sagt Wladimir Rogow, der russische Besatzungschef der Oblast Saporischschja. Rogow ist Herr über einen Küstenstreifen im Süden des ostukrainischen Gebiets am Asow-Meer und über zwei von drei Großstädten. Doch die große Gebietshauptstadt Saporischschja trotzt den Russen standhaft seit Ende Februar. Das soll sich nun ändern: Moskau hat am Samstag eine russische Großoffensive Richtung Norden und Nordosten angekündigt.

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