Großbritannien
Die ersten 100 Tage von Premier Starmer: viel guter Wille, schwere handwerkliche Fehler
„Things can only get better“ – das Labour-Wahlkampflied von 1997 drückt die Hoffnung des britischen Premierministers Keir Starmer am Ende der ersten 100 Tage seiner Regierung an diesem Samstag aus. Denn schwere handwerkliche Fehler, falsche Personalentscheidungen und eine unklare Kommunikationsstrategie trüben die bisherige Amtszeit in der Downing Street. Bilanz und Ausblick in vier Stichworten.
Der britische Premierminister Keir Starmer verlässt 10 Downing Street Foto: AFP/Adrian Dennis
Gelungen ist dem neuen Mann die Neuorientierung in der Außen- und Europapolitik. Starmer machte sich auf diversen Gipfeln mit den engsten Verbündeten bekannt, reiste zu Monatsbeginn auch erstmals nach Brüssel zu EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen. Der neuen Freundlichkeit zwischen Brexit-Insel und dem Kontinent müssten nun aber konkrete Schritte folgen, mahnen Diplomaten in London.