Streit ums Asyl
Die britische Regierung will Migranten internieren und nach Ruanda abschieben
Die konservative britische Regierung hält an ihrem harten Kurs in der Migration fest. Dabei stößt sie auch auf Widerstand aus den eigenen Reihen – und aus der Kirche.
Skipper Matt Coker muss die Augen auf seinen Monitoren halten – jedes Jahr überqueren Zehntausende Migranten und Asylsuchende den Ärmelkanal Foto: AFP/Ben Stansall
In Großbritannien schreitet der Abbau des Asylrechts voran. Um das hochumstrittene Vorhaben der Abschiebung von Flüchtlingen nach Afrika voranzutreiben, will die konservative Regierung von Premier Rishi Sunak diese Woche ein neues Gesetz verabschieden. Es soll Ministern die Möglichkeit geben, Klagen vor dem Europäischen Menschengerichtshof in Straßburg zu ignorieren. Konservative Hinterbänkler sowie die anglikanische Staatskirche haben Widerstand angemeldet.